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Mittwoch, 14. Mai 2008
Ich werde langsam echt traurig...
silkeinsunderland, 00:44h
...weil das Semester kurz vor dem Ende steht. Nur noch anderhalb Woche bis das Semester offiziell zu Ende ist. In den darauf folgenden Tagen und Wochen werden dann immer mehr Leute ihre Heimreise antreten. Ist wirklich ein komisches Gefühl. Da lernt mich sich gerade erst richtig gut kennen und schon heißt es Abschied nehmen. Und das Schlimmste: man kann die letzten Wochen gar nicht genießen, weil die blöden Prüfungen anstehen:-(.
Eine gute Nachricht gibt es allerdings doch. Ich hab höchstwahrscheinlich eine Schule für mein Schulpraktikum gefunden, zwar nicht in Sunderland, aber nicht weit entfernt (40 min mit dem Bus entfernt). Ich fahr am Donnerstag hin um alles weitere zu besprechen. Hoffentlich klappt es!!! Das würde gleichzeitig heißen, dass ich bis Ende Juni in Sunderland bleibe.
Das Wochenende war super Wetter hier in England (wie bei euch auch). Wir haben viel Zeit mit Sonnenbaden, Fußball oder Frisby-Spielen verbracht. Und wir hatten mal wieder eine Potluck-Party...diesmal das erste Mal draußen. Das Essen war köstlich. Jeder hatte sich wirklich viel Mühe gegeben. Da wir bestimmt 20 Leute waren und jeder etwas mitgebracht hatte, konnte man gar nicht alles probieren.
Sonntag waren wir bei einem Fußballspiel - Arsenal London gegen Sunderland. Und Sunderland hat natürlich verloren. 1:0. Leider hatte Jens Lehmann nicht gespielt. Dies war gleichzeitig mein erstes Profispiel überhaupt. Ich war wirklich begeistert. Man ist viel näher am Spielfeld als ich dachte. Im TV sieht es immer so groß aus. Auf jeden Fall war die Stimmung super und es war ein richtiges Erlebnis.
Meine Hauptbeschäftigung diese Woche heißt Lernen, Lernen, Lernen....bääh!
Liebe Grüße!
Eine gute Nachricht gibt es allerdings doch. Ich hab höchstwahrscheinlich eine Schule für mein Schulpraktikum gefunden, zwar nicht in Sunderland, aber nicht weit entfernt (40 min mit dem Bus entfernt). Ich fahr am Donnerstag hin um alles weitere zu besprechen. Hoffentlich klappt es!!! Das würde gleichzeitig heißen, dass ich bis Ende Juni in Sunderland bleibe.
Das Wochenende war super Wetter hier in England (wie bei euch auch). Wir haben viel Zeit mit Sonnenbaden, Fußball oder Frisby-Spielen verbracht. Und wir hatten mal wieder eine Potluck-Party...diesmal das erste Mal draußen. Das Essen war köstlich. Jeder hatte sich wirklich viel Mühe gegeben. Da wir bestimmt 20 Leute waren und jeder etwas mitgebracht hatte, konnte man gar nicht alles probieren.
Sonntag waren wir bei einem Fußballspiel - Arsenal London gegen Sunderland. Und Sunderland hat natürlich verloren. 1:0. Leider hatte Jens Lehmann nicht gespielt. Dies war gleichzeitig mein erstes Profispiel überhaupt. Ich war wirklich begeistert. Man ist viel näher am Spielfeld als ich dachte. Im TV sieht es immer so groß aus. Auf jeden Fall war die Stimmung super und es war ein richtiges Erlebnis.
Meine Hauptbeschäftigung diese Woche heißt Lernen, Lernen, Lernen....bääh!
Liebe Grüße!
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Mittwoch, 7. Mai 2008
Party, Party & nochmals Party
silkeinsunderland, 02:54h
In den letzten zwei Wochen war echt viel los.
Zunächst hatte ich kurzzeitig eine deutsche Mitbwohnerin. Roman, ein anderer internationaler Student von uns, bekam Besuch von seiner Schwester. Da LaRee gerade in dieser Zeit in Prag war, hat sie mit bei mir gewohnt. Sie war echt nett und es hat ganz gut geklappt. Ich hab mich fast wie zu Hause gefühlt mit all den Deutschen um mich herum.
Ansonsten lagen viele Dinners und Partys an. Da es nun nur noch zweieinhalb Wochen sind bis das Semester vorbei ist:-) wollen wir diese richtig genießen. Wir unternehemen fast jeden Tag etwas zusammen. Meist basiert dies aus Vorglühen und die Clubs in Sunderland unsicher zu machen:-). Mist ist nur, dass die Prüfungen auch noch anstehen und man ja eigentlich lernen müsste. Mein Highlight letzte Woche war definitiv die 80er-Jahre-Party. LaRee und ich waren am Tag zuvor noch schnell etwas Passendes kaufen. Mit viel Gitter, geglätteten Haaren, ich in Pink und sie knallbunt sind wir dann zur Party. Es war echt super lustig. Die meisten hatten sich aufgestylt, wir haben typische 80er Musik gehört und viel getanzt. Wir müssen in Deutschland echt auch mal Mottopartys einführen. Das macht so ein Spaß!!!
Letzten Donnerstag hatte ich meinen ersten Fieldtrip. Ja, ihr habt richtig gehört...letzten Donnerstag...hier war nämlich kein Feiertag (dafür aber gestern). Ich habe mich am frühen Morgen mit meinem Geo-Kurs getroffen. Von 24 Leuten waren nur 9 anwesend...haha. Egal. Auf jeden Fall sind wir dann mit einem großen Reisebus:-) in den Norden von Yorkshire gefahren und haben uns die Auswirkungen von Erdrutschen angeschaut. Wir waren die ganze Zeit in einer kleinen Buch am Meer, die Sonne hat geschienen und es war einfach nur schön. Nachdem uns Bill (hier werden alle Dozenten beim Vornamen genannt) über eine Stunde etwas erklärt und gezeigt hat, sollten wir dann eine halbe Stunde den Ort erkunden und Spuren der Auswirkungen an Häusern in einem kleinen Dorf finden. Danach sind wir in einen Pub gegangen und haben den Rest des Tages dort verbracht. Haha! Typisch britisch eben. Auf jeden Fall wars ein schöner und vor allem relaxter Tag.
Vor zwei Wochen hab ich auch noch angefangen Volleyball zu spielen und gehe jetzt regelmäßig mit ein paar anderen Studis von unserer Gruppe zum Training. Es macht echt super Spaß. Hast du gehört Alex??? Hätte auch nie gedacht, dass ich mal wieder regelmäßig spiele.
Das Wetter wird nun auch immer schöner und Clanny House ist viel belebter. Es wird Fußball gespielt, Musik gehört, gesonnt,... Heute hatten wir unser erstes Abendessen draußen auf der Wiese. Es war zwar am Ende etwas frisch, aber mit meinem neuen kuscheligen University of Sunderland-Sweatshirt ließ es sich gut aushalten. Jetzt ist es kurz vor zwölf und ich kann die Musik immer noch hören. Mal sehen ob ich schlafen kann.
Ich drück euch ganz doll und hoffe es geht euch gut!
Bis bald!
Zunächst hatte ich kurzzeitig eine deutsche Mitbwohnerin. Roman, ein anderer internationaler Student von uns, bekam Besuch von seiner Schwester. Da LaRee gerade in dieser Zeit in Prag war, hat sie mit bei mir gewohnt. Sie war echt nett und es hat ganz gut geklappt. Ich hab mich fast wie zu Hause gefühlt mit all den Deutschen um mich herum.
Ansonsten lagen viele Dinners und Partys an. Da es nun nur noch zweieinhalb Wochen sind bis das Semester vorbei ist:-) wollen wir diese richtig genießen. Wir unternehemen fast jeden Tag etwas zusammen. Meist basiert dies aus Vorglühen und die Clubs in Sunderland unsicher zu machen:-). Mist ist nur, dass die Prüfungen auch noch anstehen und man ja eigentlich lernen müsste. Mein Highlight letzte Woche war definitiv die 80er-Jahre-Party. LaRee und ich waren am Tag zuvor noch schnell etwas Passendes kaufen. Mit viel Gitter, geglätteten Haaren, ich in Pink und sie knallbunt sind wir dann zur Party. Es war echt super lustig. Die meisten hatten sich aufgestylt, wir haben typische 80er Musik gehört und viel getanzt. Wir müssen in Deutschland echt auch mal Mottopartys einführen. Das macht so ein Spaß!!!
Letzten Donnerstag hatte ich meinen ersten Fieldtrip. Ja, ihr habt richtig gehört...letzten Donnerstag...hier war nämlich kein Feiertag (dafür aber gestern). Ich habe mich am frühen Morgen mit meinem Geo-Kurs getroffen. Von 24 Leuten waren nur 9 anwesend...haha. Egal. Auf jeden Fall sind wir dann mit einem großen Reisebus:-) in den Norden von Yorkshire gefahren und haben uns die Auswirkungen von Erdrutschen angeschaut. Wir waren die ganze Zeit in einer kleinen Buch am Meer, die Sonne hat geschienen und es war einfach nur schön. Nachdem uns Bill (hier werden alle Dozenten beim Vornamen genannt) über eine Stunde etwas erklärt und gezeigt hat, sollten wir dann eine halbe Stunde den Ort erkunden und Spuren der Auswirkungen an Häusern in einem kleinen Dorf finden. Danach sind wir in einen Pub gegangen und haben den Rest des Tages dort verbracht. Haha! Typisch britisch eben. Auf jeden Fall wars ein schöner und vor allem relaxter Tag.
Vor zwei Wochen hab ich auch noch angefangen Volleyball zu spielen und gehe jetzt regelmäßig mit ein paar anderen Studis von unserer Gruppe zum Training. Es macht echt super Spaß. Hast du gehört Alex??? Hätte auch nie gedacht, dass ich mal wieder regelmäßig spiele.
Das Wetter wird nun auch immer schöner und Clanny House ist viel belebter. Es wird Fußball gespielt, Musik gehört, gesonnt,... Heute hatten wir unser erstes Abendessen draußen auf der Wiese. Es war zwar am Ende etwas frisch, aber mit meinem neuen kuscheligen University of Sunderland-Sweatshirt ließ es sich gut aushalten. Jetzt ist es kurz vor zwölf und ich kann die Musik immer noch hören. Mal sehen ob ich schlafen kann.
Ich drück euch ganz doll und hoffe es geht euch gut!
Bis bald!
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Mittwoch, 23. April 2008
Ihr müsst unbedingt mal nach Irland fahren...
silkeinsunderland, 02:10h
...denn dort ist es sooooooo schön.
Vor nunmehr anderthalb Wochen flog ich mit LaRee und ihrer Mutter (die sie hier für eine Woche besuchte) nach Dublin. Spät abends kamen wir in der irischen Hauptstadt an. Da LaRee für sich und ihre Mutter ein Hotel gebucht hatte, mir das aber zu teuer war, habe ich in einem Hostel gewohnt. Auf dem Weg dorthin lernte ich einen Typen kennen, der auf dem Weg zum gleichen Hostel war. Ich war echt froh um halb eins in der Nacht nicht allein durch die Stadt zu irren. Wir fingen also an uns zu unterhalten (auf Englisch natürlich) und ich merkte gleich, dass er aus Deutschland kommt. Wir haben irgendwie ein speziellen Akzent. Ich fragte ihn also und wir wechselten in Deutsche. Nur ein paar Sekunden später merkte ich wiederum, dass er einen schönen thüringischen Akzent hat:-) und wir fanden heraus, dass wir aus dem selben Bundesland stammen. Er kommt aus Nordhausen. Klein ist die Welt!
Drei Tage verbrachte ich in Dublin. Dublin war nicht schlecht, aber ich finde es gibt schönere Städte in Europe. Da jedoch alles nicht weit entfernt war konnten wir uns die ganze Zeit zu Fuß bewegen. Wir schauten uns die bedeutesten Sehenswürdigkeiten an und verbrachten natürlich viel Zeit in Pubs. LaRees Mutter ist echt witzig. Sie wird dieses Jahr 50, sieht aus wie Mitte 30 und verhält sich wie Ende 20. Wir hatten also eine Menge Spaß mit ihr. Wir waren zusammen essen, in Pubs und sogar Clubs und das beste, sie hat für all unsere Drinks bezahlt, was nicht schlecht war, denn Irland ist sauteuer. Die Highlights in Dublin waren die Guinness-Factory (obwohl mir Guinness überhaupt nicht schmeckt, wie eigentlich jedes Bier...haha) und die unzähligen Pubs mit irischer Live-Musik. Ach...diese Musik ist so toll.
Mein Hostel war auch voll super - groß, sauber und nett eingerichtet. Dadurch, dass ich allein war und somit gezwungen war auf andere Menschen zuzugehen, hab ich total viele Leute kennen gelernt...viele Amis wieder mal, aber auch Engländer und ein paar Deutsche. Mir war also nie langweilig.
Das Beste an meinem Trip war jedoch die Rundreise im Westen und Süden von Irland. Da LaRee und ihre Mutter nach unserem Aufenthalt in Dublin schon wieder nach England geflogen sind, ich aber unbedingt noch ein bischen mehr als die Hauptstadt des Landes sehen wollte, hatte ich im Voraus ein Rundreise gebucht. Diese entpuppte sich als wahrer Hit. Wir hatten das schönste Wetter überhaupt, ich habe wahnsinning tolle Natur gesehen und konnte einfach nur relaxen. Wir waren etwa 35 Leute, zwei Drittel davon waren Aussies oder Kanadier, der Rest Südafrikaner, Amis und eben ich. Tagsüber sind wir mit dem Bus durch das Land getourt und haben einige Stops eingelegt um Sehenswürdigkeiten zu besichtigen oder einfach nur ein paar Fotos zu schießen. Gegen frühen Abend haben wir dann in verschiedene Hostels eingecheckt und haben uns danach wieder mal in Pubs vergnügt. Meine Highlights dieser Rundreise waren die Küstenstadt Galway, die einfach nur wunderschön ist, die Cliffs of Moher (Adrenalin pur wenn du am Rand einer Klippe sitzt) und natürlich das Küssen des Blarney Stones. Dies ist der Stein der Sprachgewandtheit, der sich ganz oben auf einer Burg befindet. Um ihn zu küssen muss man sich kopfüber über die Brüstung lehnen. Das war ziemlich aufregend. Laut einer Sage dürften mir nun in keiner Situation mehr die passenden Worte fehlen. Na mal schauen!
Am letzten Tag der Rundreise kamen wir dann um halb sieben abends in Dublin an. Da mein Flug zurück nach England erst am nächsten Morgen gegen 6.30 Uhr ging und ich kein Hostel gebucht hatte, verbrachte ich noch ein paar Stunden mit zwei Kanadier in Dublin und gegen Mitternacht fuhr ich dann zum Flughafen. Dies war meine erste Nacht, die ich auf einen Flughafen verbracht habe und es war recht aufregend. Die Zeit habe ich mir mit Lesen, unzähligen Versuchen zu schlafen und Leute beobachten verbracht. Im Nu war die Zeit um und am Donnerstag morgen war ich dann zurück in England.
Die letzten Tage habe ich wieder mit meiner "Lieblingsbeschäftigung" verbracht: Essays schreiben (deswegen auch der verspätete Blog-Eintrag). Morgen ist Abgabe und heute bin ich fertig geworden...ich würde mal sagen, das ist Timing. Dies war gleichzeitig mein letztes Essay für Sunderland. Ja ja, das Semester neigt sich dem Ende entgegen. Nur noch viereinhalb Wochen. Ich kann es gar nicht glauben. Das ist ein sehr komisches Gefühl. So lange hab ich mich hierauf gefreut und nun ist es schon bald zu Ende. Das heißt gleichzeitig, dass ich die letzten Wochen sehr genießen muss.
Ich hoffe es geht euch gut! Bis bald
Vor nunmehr anderthalb Wochen flog ich mit LaRee und ihrer Mutter (die sie hier für eine Woche besuchte) nach Dublin. Spät abends kamen wir in der irischen Hauptstadt an. Da LaRee für sich und ihre Mutter ein Hotel gebucht hatte, mir das aber zu teuer war, habe ich in einem Hostel gewohnt. Auf dem Weg dorthin lernte ich einen Typen kennen, der auf dem Weg zum gleichen Hostel war. Ich war echt froh um halb eins in der Nacht nicht allein durch die Stadt zu irren. Wir fingen also an uns zu unterhalten (auf Englisch natürlich) und ich merkte gleich, dass er aus Deutschland kommt. Wir haben irgendwie ein speziellen Akzent. Ich fragte ihn also und wir wechselten in Deutsche. Nur ein paar Sekunden später merkte ich wiederum, dass er einen schönen thüringischen Akzent hat:-) und wir fanden heraus, dass wir aus dem selben Bundesland stammen. Er kommt aus Nordhausen. Klein ist die Welt!
Drei Tage verbrachte ich in Dublin. Dublin war nicht schlecht, aber ich finde es gibt schönere Städte in Europe. Da jedoch alles nicht weit entfernt war konnten wir uns die ganze Zeit zu Fuß bewegen. Wir schauten uns die bedeutesten Sehenswürdigkeiten an und verbrachten natürlich viel Zeit in Pubs. LaRees Mutter ist echt witzig. Sie wird dieses Jahr 50, sieht aus wie Mitte 30 und verhält sich wie Ende 20. Wir hatten also eine Menge Spaß mit ihr. Wir waren zusammen essen, in Pubs und sogar Clubs und das beste, sie hat für all unsere Drinks bezahlt, was nicht schlecht war, denn Irland ist sauteuer. Die Highlights in Dublin waren die Guinness-Factory (obwohl mir Guinness überhaupt nicht schmeckt, wie eigentlich jedes Bier...haha) und die unzähligen Pubs mit irischer Live-Musik. Ach...diese Musik ist so toll.
Mein Hostel war auch voll super - groß, sauber und nett eingerichtet. Dadurch, dass ich allein war und somit gezwungen war auf andere Menschen zuzugehen, hab ich total viele Leute kennen gelernt...viele Amis wieder mal, aber auch Engländer und ein paar Deutsche. Mir war also nie langweilig.
Das Beste an meinem Trip war jedoch die Rundreise im Westen und Süden von Irland. Da LaRee und ihre Mutter nach unserem Aufenthalt in Dublin schon wieder nach England geflogen sind, ich aber unbedingt noch ein bischen mehr als die Hauptstadt des Landes sehen wollte, hatte ich im Voraus ein Rundreise gebucht. Diese entpuppte sich als wahrer Hit. Wir hatten das schönste Wetter überhaupt, ich habe wahnsinning tolle Natur gesehen und konnte einfach nur relaxen. Wir waren etwa 35 Leute, zwei Drittel davon waren Aussies oder Kanadier, der Rest Südafrikaner, Amis und eben ich. Tagsüber sind wir mit dem Bus durch das Land getourt und haben einige Stops eingelegt um Sehenswürdigkeiten zu besichtigen oder einfach nur ein paar Fotos zu schießen. Gegen frühen Abend haben wir dann in verschiedene Hostels eingecheckt und haben uns danach wieder mal in Pubs vergnügt. Meine Highlights dieser Rundreise waren die Küstenstadt Galway, die einfach nur wunderschön ist, die Cliffs of Moher (Adrenalin pur wenn du am Rand einer Klippe sitzt) und natürlich das Küssen des Blarney Stones. Dies ist der Stein der Sprachgewandtheit, der sich ganz oben auf einer Burg befindet. Um ihn zu küssen muss man sich kopfüber über die Brüstung lehnen. Das war ziemlich aufregend. Laut einer Sage dürften mir nun in keiner Situation mehr die passenden Worte fehlen. Na mal schauen!
Am letzten Tag der Rundreise kamen wir dann um halb sieben abends in Dublin an. Da mein Flug zurück nach England erst am nächsten Morgen gegen 6.30 Uhr ging und ich kein Hostel gebucht hatte, verbrachte ich noch ein paar Stunden mit zwei Kanadier in Dublin und gegen Mitternacht fuhr ich dann zum Flughafen. Dies war meine erste Nacht, die ich auf einen Flughafen verbracht habe und es war recht aufregend. Die Zeit habe ich mir mit Lesen, unzähligen Versuchen zu schlafen und Leute beobachten verbracht. Im Nu war die Zeit um und am Donnerstag morgen war ich dann zurück in England.
Die letzten Tage habe ich wieder mit meiner "Lieblingsbeschäftigung" verbracht: Essays schreiben (deswegen auch der verspätete Blog-Eintrag). Morgen ist Abgabe und heute bin ich fertig geworden...ich würde mal sagen, das ist Timing. Dies war gleichzeitig mein letztes Essay für Sunderland. Ja ja, das Semester neigt sich dem Ende entgegen. Nur noch viereinhalb Wochen. Ich kann es gar nicht glauben. Das ist ein sehr komisches Gefühl. So lange hab ich mich hierauf gefreut und nun ist es schon bald zu Ende. Das heißt gleichzeitig, dass ich die letzten Wochen sehr genießen muss.
Ich hoffe es geht euch gut! Bis bald
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