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Mittwoch, 23. April 2008
Ihr müsst unbedingt mal nach Irland fahren...
silkeinsunderland, 02:10h
...denn dort ist es sooooooo schön.
Vor nunmehr anderthalb Wochen flog ich mit LaRee und ihrer Mutter (die sie hier für eine Woche besuchte) nach Dublin. Spät abends kamen wir in der irischen Hauptstadt an. Da LaRee für sich und ihre Mutter ein Hotel gebucht hatte, mir das aber zu teuer war, habe ich in einem Hostel gewohnt. Auf dem Weg dorthin lernte ich einen Typen kennen, der auf dem Weg zum gleichen Hostel war. Ich war echt froh um halb eins in der Nacht nicht allein durch die Stadt zu irren. Wir fingen also an uns zu unterhalten (auf Englisch natürlich) und ich merkte gleich, dass er aus Deutschland kommt. Wir haben irgendwie ein speziellen Akzent. Ich fragte ihn also und wir wechselten in Deutsche. Nur ein paar Sekunden später merkte ich wiederum, dass er einen schönen thüringischen Akzent hat:-) und wir fanden heraus, dass wir aus dem selben Bundesland stammen. Er kommt aus Nordhausen. Klein ist die Welt!
Drei Tage verbrachte ich in Dublin. Dublin war nicht schlecht, aber ich finde es gibt schönere Städte in Europe. Da jedoch alles nicht weit entfernt war konnten wir uns die ganze Zeit zu Fuß bewegen. Wir schauten uns die bedeutesten Sehenswürdigkeiten an und verbrachten natürlich viel Zeit in Pubs. LaRees Mutter ist echt witzig. Sie wird dieses Jahr 50, sieht aus wie Mitte 30 und verhält sich wie Ende 20. Wir hatten also eine Menge Spaß mit ihr. Wir waren zusammen essen, in Pubs und sogar Clubs und das beste, sie hat für all unsere Drinks bezahlt, was nicht schlecht war, denn Irland ist sauteuer. Die Highlights in Dublin waren die Guinness-Factory (obwohl mir Guinness überhaupt nicht schmeckt, wie eigentlich jedes Bier...haha) und die unzähligen Pubs mit irischer Live-Musik. Ach...diese Musik ist so toll.
Mein Hostel war auch voll super - groß, sauber und nett eingerichtet. Dadurch, dass ich allein war und somit gezwungen war auf andere Menschen zuzugehen, hab ich total viele Leute kennen gelernt...viele Amis wieder mal, aber auch Engländer und ein paar Deutsche. Mir war also nie langweilig.
Das Beste an meinem Trip war jedoch die Rundreise im Westen und Süden von Irland. Da LaRee und ihre Mutter nach unserem Aufenthalt in Dublin schon wieder nach England geflogen sind, ich aber unbedingt noch ein bischen mehr als die Hauptstadt des Landes sehen wollte, hatte ich im Voraus ein Rundreise gebucht. Diese entpuppte sich als wahrer Hit. Wir hatten das schönste Wetter überhaupt, ich habe wahnsinning tolle Natur gesehen und konnte einfach nur relaxen. Wir waren etwa 35 Leute, zwei Drittel davon waren Aussies oder Kanadier, der Rest Südafrikaner, Amis und eben ich. Tagsüber sind wir mit dem Bus durch das Land getourt und haben einige Stops eingelegt um Sehenswürdigkeiten zu besichtigen oder einfach nur ein paar Fotos zu schießen. Gegen frühen Abend haben wir dann in verschiedene Hostels eingecheckt und haben uns danach wieder mal in Pubs vergnügt. Meine Highlights dieser Rundreise waren die Küstenstadt Galway, die einfach nur wunderschön ist, die Cliffs of Moher (Adrenalin pur wenn du am Rand einer Klippe sitzt) und natürlich das Küssen des Blarney Stones. Dies ist der Stein der Sprachgewandtheit, der sich ganz oben auf einer Burg befindet. Um ihn zu küssen muss man sich kopfüber über die Brüstung lehnen. Das war ziemlich aufregend. Laut einer Sage dürften mir nun in keiner Situation mehr die passenden Worte fehlen. Na mal schauen!
Am letzten Tag der Rundreise kamen wir dann um halb sieben abends in Dublin an. Da mein Flug zurück nach England erst am nächsten Morgen gegen 6.30 Uhr ging und ich kein Hostel gebucht hatte, verbrachte ich noch ein paar Stunden mit zwei Kanadier in Dublin und gegen Mitternacht fuhr ich dann zum Flughafen. Dies war meine erste Nacht, die ich auf einen Flughafen verbracht habe und es war recht aufregend. Die Zeit habe ich mir mit Lesen, unzähligen Versuchen zu schlafen und Leute beobachten verbracht. Im Nu war die Zeit um und am Donnerstag morgen war ich dann zurück in England.
Die letzten Tage habe ich wieder mit meiner "Lieblingsbeschäftigung" verbracht: Essays schreiben (deswegen auch der verspätete Blog-Eintrag). Morgen ist Abgabe und heute bin ich fertig geworden...ich würde mal sagen, das ist Timing. Dies war gleichzeitig mein letztes Essay für Sunderland. Ja ja, das Semester neigt sich dem Ende entgegen. Nur noch viereinhalb Wochen. Ich kann es gar nicht glauben. Das ist ein sehr komisches Gefühl. So lange hab ich mich hierauf gefreut und nun ist es schon bald zu Ende. Das heißt gleichzeitig, dass ich die letzten Wochen sehr genießen muss.
Ich hoffe es geht euch gut! Bis bald
Vor nunmehr anderthalb Wochen flog ich mit LaRee und ihrer Mutter (die sie hier für eine Woche besuchte) nach Dublin. Spät abends kamen wir in der irischen Hauptstadt an. Da LaRee für sich und ihre Mutter ein Hotel gebucht hatte, mir das aber zu teuer war, habe ich in einem Hostel gewohnt. Auf dem Weg dorthin lernte ich einen Typen kennen, der auf dem Weg zum gleichen Hostel war. Ich war echt froh um halb eins in der Nacht nicht allein durch die Stadt zu irren. Wir fingen also an uns zu unterhalten (auf Englisch natürlich) und ich merkte gleich, dass er aus Deutschland kommt. Wir haben irgendwie ein speziellen Akzent. Ich fragte ihn also und wir wechselten in Deutsche. Nur ein paar Sekunden später merkte ich wiederum, dass er einen schönen thüringischen Akzent hat:-) und wir fanden heraus, dass wir aus dem selben Bundesland stammen. Er kommt aus Nordhausen. Klein ist die Welt!
Drei Tage verbrachte ich in Dublin. Dublin war nicht schlecht, aber ich finde es gibt schönere Städte in Europe. Da jedoch alles nicht weit entfernt war konnten wir uns die ganze Zeit zu Fuß bewegen. Wir schauten uns die bedeutesten Sehenswürdigkeiten an und verbrachten natürlich viel Zeit in Pubs. LaRees Mutter ist echt witzig. Sie wird dieses Jahr 50, sieht aus wie Mitte 30 und verhält sich wie Ende 20. Wir hatten also eine Menge Spaß mit ihr. Wir waren zusammen essen, in Pubs und sogar Clubs und das beste, sie hat für all unsere Drinks bezahlt, was nicht schlecht war, denn Irland ist sauteuer. Die Highlights in Dublin waren die Guinness-Factory (obwohl mir Guinness überhaupt nicht schmeckt, wie eigentlich jedes Bier...haha) und die unzähligen Pubs mit irischer Live-Musik. Ach...diese Musik ist so toll.
Mein Hostel war auch voll super - groß, sauber und nett eingerichtet. Dadurch, dass ich allein war und somit gezwungen war auf andere Menschen zuzugehen, hab ich total viele Leute kennen gelernt...viele Amis wieder mal, aber auch Engländer und ein paar Deutsche. Mir war also nie langweilig.
Das Beste an meinem Trip war jedoch die Rundreise im Westen und Süden von Irland. Da LaRee und ihre Mutter nach unserem Aufenthalt in Dublin schon wieder nach England geflogen sind, ich aber unbedingt noch ein bischen mehr als die Hauptstadt des Landes sehen wollte, hatte ich im Voraus ein Rundreise gebucht. Diese entpuppte sich als wahrer Hit. Wir hatten das schönste Wetter überhaupt, ich habe wahnsinning tolle Natur gesehen und konnte einfach nur relaxen. Wir waren etwa 35 Leute, zwei Drittel davon waren Aussies oder Kanadier, der Rest Südafrikaner, Amis und eben ich. Tagsüber sind wir mit dem Bus durch das Land getourt und haben einige Stops eingelegt um Sehenswürdigkeiten zu besichtigen oder einfach nur ein paar Fotos zu schießen. Gegen frühen Abend haben wir dann in verschiedene Hostels eingecheckt und haben uns danach wieder mal in Pubs vergnügt. Meine Highlights dieser Rundreise waren die Küstenstadt Galway, die einfach nur wunderschön ist, die Cliffs of Moher (Adrenalin pur wenn du am Rand einer Klippe sitzt) und natürlich das Küssen des Blarney Stones. Dies ist der Stein der Sprachgewandtheit, der sich ganz oben auf einer Burg befindet. Um ihn zu küssen muss man sich kopfüber über die Brüstung lehnen. Das war ziemlich aufregend. Laut einer Sage dürften mir nun in keiner Situation mehr die passenden Worte fehlen. Na mal schauen!
Am letzten Tag der Rundreise kamen wir dann um halb sieben abends in Dublin an. Da mein Flug zurück nach England erst am nächsten Morgen gegen 6.30 Uhr ging und ich kein Hostel gebucht hatte, verbrachte ich noch ein paar Stunden mit zwei Kanadier in Dublin und gegen Mitternacht fuhr ich dann zum Flughafen. Dies war meine erste Nacht, die ich auf einen Flughafen verbracht habe und es war recht aufregend. Die Zeit habe ich mir mit Lesen, unzähligen Versuchen zu schlafen und Leute beobachten verbracht. Im Nu war die Zeit um und am Donnerstag morgen war ich dann zurück in England.
Die letzten Tage habe ich wieder mit meiner "Lieblingsbeschäftigung" verbracht: Essays schreiben (deswegen auch der verspätete Blog-Eintrag). Morgen ist Abgabe und heute bin ich fertig geworden...ich würde mal sagen, das ist Timing. Dies war gleichzeitig mein letztes Essay für Sunderland. Ja ja, das Semester neigt sich dem Ende entgegen. Nur noch viereinhalb Wochen. Ich kann es gar nicht glauben. Das ist ein sehr komisches Gefühl. So lange hab ich mich hierauf gefreut und nun ist es schon bald zu Ende. Das heißt gleichzeitig, dass ich die letzten Wochen sehr genießen muss.
Ich hoffe es geht euch gut! Bis bald
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